Investitionsprogramme treiben Brasilien voran

Vor allem als Rohstoff- und Nahrungsmittellieferant profitiert Brasilien vom Wirtschaftsboom der Schwellenländer und insbe­sondere Chinas. Die Erschließung gewaltiger Erdölfelder wird für weiteres Wachstum sorgen. Allerdings macht der „Custo Brasil“ – die versteckten Kosten aufgrund vergleichsweise schlechter Infrastruktur, hoher bürokratischer Hürden und ineffizienter ­regulatorischer Rahmenbedingungen – Brasiliens Industrie zu schaffen.

Artikel weiterlesen

Venezuela verliert nach Präsidentenwahl an Boden

Die Wiederwahl von Staatspräsident Hugo Chávez am 7. Oktober 2012 konserviert den Abwärtstrend der venezolanischen Wirtschaft. Korruption, Staatseingriffe und Kapitalflucht haben das Wachstumstempo gedrosselt, die Devisenreserven abgeschmolzen und die Inflation geschürt. Nun droht 2013 die Abwertung der Landeswährung und damit eine weitere Beschleunigung der ­Preissteigerung. Angebotsengpässe und Energieknappheit dürften die innenpolitischen Spannungen noch verstärken.

Artikel weiterlesen

Argentinien erschwert den Devisenzugang

Das Geschäftsumfeld in Argentinien hat sich nach Einschätzung von Coface im Sommer 2012 deutlich verschlechtert. Die entsprechende Bewertung wurde von B auf C herabgesetzt. Begründet wird dies mit der Instabilität der Regularien, der Kontrolle von Devisengeschäften und den zunehmenden Regierungseingriffen in die Preisgestaltung. Sowohl exportierenden als auch importierenden Unternehmen fällt es zunehmend schwer, Devisen zu..

Artikel weiterlesen

Messen für die Wachstumsregion Südamerika

Südamerika ist eine der weltweit größten Wachstumsregionen. Innerhalb dieses Wirtschaftsraums nimmt Brasilien aufgrund seiner Größe und wirtschaftlichen Stärke eine besondere Rolle ein. Mittel- und langfristig bietet Brasilien Investoren ausgezeichnete ­Perspektiven. Zusätzlichen Schwung wird Brasilien durch die beiden größten Sportereignisse der Welt erhalten: 2014 wird dort die Fußballweltmeisterschaft ausgerichtet. Nur zwei Jahre später wird Rio de..

Artikel weiterlesen

Brasilien auf dem Außenwirtschaftstag NRW

Wie gelingt der Markteinstieg in Brasilien? Wie findet man den richtigen Geschäftspartner? Welches sind die Besonderheiten, die auf diesem komplexen Markt zu beachten sind? Fünf Referenten äußerten sich zu diesen Fragen im gut besuchten Länderworkshop Brasilien im Rahmen des 7. IHK-Außenwirtschaftstags NRW, der am 13. September über 800 Besucher in die Westfalenhallen nach Dortmund zog…

Artikel weiterlesen

Japan- Gipfel mit Globalisierungsperspektive

Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Internationalisierung, Produktanpassung für die Schwellenländer – die Herausforderungen, vor denen japanische Unternehmen stehen, sind auch ihren deutschen Partnern nicht fremd. Auf dem 1. Deutsch-Japanischen Unternehmergipfel am 13. September 2012 in Frankfurt am Main konnten sich rund 150 Teilnehmer im vollbesetzten Veranstaltungsraum der Commerzbank über diese und andere Gemeinsamkeiten austauschen.

Artikel weiterlesen

Herausforderungen für Exportgeschäfte in Russland

Auch wenn wir uns – ohne dass schon eine Ende in Sicht wäre – mittlerweile im sechsten Jahr einer der größten globalen ­Wirtschafts- und Finanzkrisen befinden: Bei den deutsch-russischen Handelsbeziehungen gibt es weiterhin mehr Licht als Schatten. Während 2011 der deutsche Osthandel insgesamt um 19% gestiegen ist, wuchs der Handel speziell mit den GUS-Staaten noch..

Artikel weiterlesen

Avalrisikomanagement im Siemens- Konzern

Die Finanzmarktkrise 2007/2008 hat verdeutlicht, dass Risikomanagement und -transparenz in vielen Bereichen des Finanzsektors zuvor nur unzureichend beachtet wurden. Die dadurch verursachte wirtschaftlich und finanziell angespannte ­Situation in der Realwirtschaft hat die Nachfrage nach Zahlungssicherungsinstrumenten, wie Garantien und Bürgschaften, erhöht.

Artikel weiterlesen

AWG- Novelle und unverhältnismäßige Sanktionen

Am 31.08.2012 ist die Novelle des Außenwirtschaftsgesetzes (BR/Drs. 519/12) veröffentlicht worden. Das novellierte AWG soll ca. im März 2013 in Kraft treten. Es möchte Vereinfachungen und Liberalisierungen erreichen, aber auch eine klarere Ausrichtung des Exportstrafrechts am Maßstab der Vorwerfbarkeit. Wie werden diese Ziele umgesetzt? Was bedeuten sie für die Exportwirtschaft? Droht eine Kriminalisierung?

Artikel weiterlesen