Zukunft des deutschen Exportmodells

Der deutsche Export steckt in der Krise. Nicht allein der kräftige, zweistellige Rückgang des Ausfuhrwertes im vergangenen Jahr setzt der deutschen Wirtschaft zu. Nun ist auch noch eine Diskussion darüber entbrannt, ob Deutschland die Binnennachfrage stärken müsse, um die Ungleichgewichte im EU-Handel abzubauen. Da die öffentlichen Haushalte nach Bankenrettung und Konjunkturprogrammen sparen müssen, sollen Privathaushalte..

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Befragungsergebnisse Exportmanager

Im März 2010 befragten wir rund 600 Exportmanager zur Entwicklung ihres Auslandsgeschäfts. Der überwiegende Teil der Antworten zeigt eine positive Einschätzung der Absatzentwicklung und eine Zunahme der Bedeutung Europas und Asiens. Beeinträchtigt wurde das Exportgeschäft 2009 vor allem durch etwas schlechtere Finanzierungsmöglichkeiten und Handelshemmnisse in den Absatzmärkten. Die Präsenz auf Messen dürfte 2010 wieder etwas..

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Markteintritt mit Auslandsmessen

Für die wachsende Zahl exportierender Unternehmen wird gerade nach dem Einbruch der Exporte 2009 die Erschließung neuer Märkte zu einer bisweilen existentiellen Herausforderung. Mit den deutschen Messeveranstaltern stehen ihnen renommierte Partner zur Seite, denn im Land des bisherigen Exportweltmeisters befinden sich die weltweit größten Branchenmarktplätze, hier werden Qualitätsmaßstäbe gesetzt. Das belegen auch Zahlen: Rund zwei..

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Länderratings als Teil des Risikomanagements

Die weltweite Rezession 2009 traf viele Unternehmen recht überraschend und hinterließ Unsicherheit und Misstrauen bezüglich der ­weiteren Entwicklung. Gerade jetzt kann sich ein Unternehmen jedoch stark von den Wettbewerbern differenzieren. Ein effizientes und an den Bedürfnissen ausgerichtetes Risikomanagement leistet hier einen großen Beitrag. Wenn sie die richtige Wahl treffen, bieten sich den Unternehmen Chancen hinsichtlich..

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Forderungsausfällen vorbeugen!

Lieferantenkredite, die Einkäufer von Waren oder Dienstleistungen aufgrund des zeitlichen Abstands zwischen Lieferung und Bezahlung in Anspruch nehmen, sind nach wie vor eine der wichtigsten Kreditformen überhaupt. Immerhin leihen deutsche Lieferanten ihren Kunden auf diese Weise rund 320 Mrd Euro. Das ist mehr Geld, als deutsche Banken in Form von kurzfristigen Krediten zur Verfügung stellen…

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Absicherung finanzieller Risiken

Eine effiziente Risikosteuerung hilft exportorientierten Unternehmen, die Weichen für zukünftiges Wachstum zu stellen. Nach einer sorg­fältigen Analyse der mit dem Auslandsgeschäft verbundenen Länder- und Adressrisiken sowie von Wechselkursen, ­Rohstoffpreisen und Zinssätzen können die unternehmerischen Ziele mit kalkulierbaren und vertretbaren Kosten erreicht werden. Mit flexiblen Absicherungsstrategien können Unternehmen bei begrenztem Risiko vom aktuell niedrigen Zinsniveau profitieren.

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Exportverstöße: Strafverfolgung vermeiden!

Export- bzw. Zollverstöße werden von den zuständigen Behörden mit zunehmender Intensität verfolgt. Dies wird z.B. daran deutlich, dass der Autor zu ca. drei Verstößen pro Monat berät (Tendenz steigend). Dabei bestehen durchaus Handlungsspielräume für eine ­Milderung der Konsequenzen. Es ist daher von großer Bedeutung, dass betroffene Unternehmen sehr rasch reagieren, um ein straf­gerichtliches Verfahren, hohe..

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Hamburger Handbuch des Exportrechts

Die vielfältigen Regelungen des Exportrechts lassen Exportmanager immer wieder in der Umsetzung des wichtigen und zeitkritischen Auslandsgeschäfts stocken. Eine schnell nutzbare Hilfestellung in kompakter Form wäre in den meisten Fällen bereits eine Erleichterung. Mit dem Hamburger Handbuch für Exportrecht beginnen wir eine Aufstellung wichtiger Hilfsmittel. Zusammen mit fachkundigem Rat im Detail lassen sich mit diesen..

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Personenbezogene Embargos beachten!

„Zivile Todesstrafe“ – so wurde die Aufnahme auf eine Terrorismusliste vom Berichterstatter des Europarates, Dick Marty, klassifiziert. Mit der Aufnahme auf eine solche Liste verliert der Betroffene die Möglichkeit, über sein Vermögen und seine wirtschaftlichen Ressourcen zu verfügen. Für Dritte gilt ein umfassendes Verbot, dem Gelisteten wirtschaftliche Ressourcen bereitzustellen („Bereitstellungsverbot“).

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