Ägyptens Wirtschaft mit politischer Schlagseite

Aus den ersten freien Parlamentswahlen in Ägypten sind die Muslimbrüder mit einer klaren Mehrheit als Sieger hervorgegangen. ­Zweitstärkste Kraft wurde die radikalmuslimische „Partei des Lichts“ (Al Nur). Säkulare Kräfte, das Ausland und Israel sehen diese Entwicklung mit Besorgnis. Die junge Demokratie und die damit verbundene wirtschaftliche Stabilität stehen an einem Wendepunkt mit ungewisser Zukunft. Eine..

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Exporte in den arabischen Frühling

Der arabische Raum bietet für mittelständische deutsche Unternehmen umfassende wirtschaftliche Chancen. Angesichts des anhaltend hohen Bevölkerungswachstums floriert die Nachfrage nach Konsumgütern und medizinischer Versorgung stetig. Neben den Lieferchancen in den Bereichen Lebensmittel, Verpackung und Medikamente sind vor allem der Bausektor und die petro­chemische Industrie von besonderem Interesse. In diesen Segmenten herrscht jedoch starke Konkurrenz aus..

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Länderrisiken Nordafrika und Naher Osten

Die Protestbewegungen, die seit Anfang 2011 in vielen Ländern zu beobachten sind, führen zu tiefgreifenden Veränderungen in der Region. Der politische Wandel erweist sich als komplex und voller Unwägbarkeiten und wird im Jahr 2012 nicht ohne Folgen für die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens bleiben. Eine Neubewertung der Länder­risiken..

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Venezuelas Ölreichtum bringt auch Nachteile

Hugo Chávez beherrscht die politische Bühne in Venezuela, aber seine Wiederwahl zum Staatspräsidenten im Oktober 2012 ist ­keineswegs sicher. Die Wirtschaft ist abhängig von Erdöleinnahmen. Die Wachstumsaussichten werden von hoher Inflation sowie Strom- und Rohstoffknappheit getrübt. Kapitalflucht belastet die Währungsreserven, obwohl die Leistungsbilanz einen Überschuss aufweist. Das Länderrisiko wird immer noch durch eine moderate Auslandsverschuldung..

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Den Schritt nach Afrika wagen

Obwohl gute Geschäftschancen locken, halten sich deutsche Unternehmen mit einem Engagement in Afrika zurück. Der Grund: Sie scheuen sich vor den hohen politischen und wirtschaftlichen Risiken sowie der mangelnden Sicherheit vor Ort. Wie Unternehmen sich vor Risiken schützen und erfolgreich Geschäfte in Afrika machen können, war das Thema von „Risk in Africa – Managing Political,..

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ECA- gedeckter Bestellerkredit ist krisenbewährt

Auf der Suche nach neuen Absatzchancen im Ausland führt der Weg zunehmend in Länder außerhalb der OECD. Hier wie dort ­bietet der Schutzschirm staatlicher Ausfuhrkreditversicherungen die Möglichkeit, einen Kredit für den Besteller der Ware aus ­mehreren Quellen zu organisieren. Damit lassen sich nicht nur Engpässe in der Kreditvergabe vermeiden, sondern auch Krisen­folgen wirksam abfedern.

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Neue Ausweitung des US- Sanktionsregimes für Iran

Die US-Regierung hat am 21. November 2011 weitere Maßnahmen beschlossen, um den wirtschaftlichen und politischen Druck auf Iran zu erhöhen. Dazu gehört auch die Executive Order (EO) No. 13590 , mit der Präsident Obama zusätzliche wirtschaftliche Aktivitäten im Energiesektor in das Sanktionsregime einbezogen hat. Die Verbote richten sich auch an Nicht-US-Bürger, die mit Nicht-US-Gütern handeln…

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Neue Verschärfung des EU- Iran- Embargos

Zum 24. Januar 2012 wurden im EU-Amtsblatt die Verordnungen 54/2012, 56/2012 und der GASP-Beschluss 2012/35 (EU-ABl. L 19/1 ff.) zur Verschärfung des EU-Iran-Embargos veröffentlicht. Durch diese Novelle werden neben neuen Personenlistungen (u. a. die ­iranische Zentralbank) vor allem ein Verbot iranischer Ölimporte, ein Exportverbot bezüglich Ausrüstungen für die petrochemische Industrie Irans sowie ein Exportverbot für..

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