Afrika

Der südliche Nachbarkontinent weist ein starkes Bevölkerungswachstum und erhebliche Naturressourcen auf. Die deutschen Exporte sind mit 1,6% der Gesamtexporte noch recht gering.

Amerika

Der traditionelle Handelspartner Deutschlands hat aktuell noch einen Exportanteil von 11,5%. Vor allem die USA und Mexiko sind wichtige Absatzmärkte und Standorte deutscher Unternehmen.

Asien

Neben China zählen Japan und Südkorea zu den führenden deutschen Absatzmärkten. Dort sitzen wichtige Konkurrenten in einigen Technologiefeldern. Insgesamt gehen 15,6% der deutsche Exporte nach Asien.

China

Der rasche Aufstieg Chinas – und deutsche Produktionsstätten vor Ort – haben die Exporte Deutschlands in den vergangenen Jahrzehnten angetrieben. Die dort wachsende Konkurrenz setzt international Maßstäbe.

Europa

Der europäische Binnenmarkt und verbundene Länder wie die Schweiz und die Türkei sind ebenso wie Osteuropa weiterhin wichtige Absatzmärkte. Der Brexit und die Russland-Sanktionen belasten den Handel.

Exportkontrolle

Verbote und Genehmigungspflichten haben für exportierende Unternehmen in den vergangenen Jahren rasant an Bedeutung gewonnen. Auch Finanzströme und Wissensaustausch stehen vermehrt auf dem Prüfstand.

Export- und Zollrecht

Grenzüberschreitende Lieferungen und Leistungen unterliegen zahlreichen Gesetzen und Verordnungen, deren Beachtung bereits in der Geschäftsanbahnung sowie im gesamten Exportprozess gewährleistet sein muss.

Finanzierung

Auch für Finanzierungen steigt der regulatorische Aufwand. Trotz hoher Liquidität und relativ geringer Ausfallrisiken für Exportgeschäfte, müssen Kredite und Absicherungen gut vorbereitet werden.

Forderungsmanagement

Nach Geschäftsabschluss und Auslieferung geraten Zahlungsfristen und Insolvenzrisiken in den Fokus der exportierenden Unternehmen. Den Kunden vorab einzuschätzen, gehört zu den Mindestanforderungen.

Handelspolitik

Die Regeln und Streitbeilegungsinstrumente der WTO geraten unter Druck. Zunehmend bedienen sich Staaten einer nichtkonformen Handelspolitik zur Durchsetzung ihrer Interessen.

Logistik

Grenzüberschreitende Lieferungen bringen zahlreiche Dienstleister zusammen, deren optimale Kombination Zeit- und Kostenvorteile ermöglicht. Mindestens in der Luftfracht müssen sie zudem eine „sichere Lieferkette“ bilden.

Marktentwicklung

Die Nachfrage in den Absatzmärkten wird unter anderem vom konjunkturellen Umfeld, von der spezifischen Entwicklung einzelner Branchen, aber auch von den Marktzugangsbedingungen bestimmt.

Russland

Der russische Markt ist strukturell besonders aufnahmefähig für deutsche Produkte, im Gegenzug liefert Russland Energierohstoffe. Doch die politischen Differenzen erschweren den Handel erheblich.

Steuer

Für Exporteure stellt die Berücksichtigung der Umsatzsteuer einen bedeutenden Aspekt bei Geschäften im Binnenmarkt dar. Auch bei Lieferungen in Drittstaaten können sich steuerliche Fragen stellen.

Technologie

Die deutschen Unternehmen erzielen trotz hoher Kosten beeindruckende Absatzerfolge im Ausland. Vor allem der Vorsprung in Technologie und Know-how sind dafür verantwortlich.

Unternehmen

Zwar entfällt ein Großteil der deutsche Exporte auf wenige Großunternehmen, doch die Zusammenarbeit mit kleineren Spezialisten aus dem Mittelstand trägt oft entscheidend zum Exporterfolg bei.

USA

Deutschland ist wirtschaftlich und politisch eng mit den USA verbunden. Im Zuge einer schärferen Industriepolitik müssen sich deutsche Unternehmen jedoch auf restriktivere Rahmenbedingungen einstellen.

Währungen

Der Euro ist für viele Kunden in anderen Währungsräumen teuer und belastet die preisliche Wettbewerbsfähigkeit. Der Wechsel in andere Währungen birgt zusätzliche Ertragsrisiken.