Russlands Maschinenbau mit hohem Importanteil

Der russische Maschinenbaumarkt ist zwar groß, lässt sich aber aufgrund der zahlreichen verschiedenartigen Teilsektoren nur schwer analysieren. In der ehemaligen Sowjetunion war der Maschinenbau die fortschrittlichste Branche der russischen Wirtschaft. Doch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mussten die meisten Hersteller entweder schließen oder ihre Produktions­mengen erheblich zurückfahren, so dass der russische Maschinenbaumarkt heute von Importprodukten..

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Moskau mag es deutsch und nicht chinesisch

Der deutsche Export nach Russland wächst weiterhin kräftig: Im ersten Halbjahr waren es 14,8% mehr als im Vorjahr. Vor allem die deutsche Technik gilt in Russland als erste Wahl. Dagegen begegnet man chinesischen Produkten mit Skepsis. Die Übernahmen deutscher Maschinenbauer durch chinesische Unternehmen relativieren diese Unterscheidung zwar. Doch der Wert deutscher ­Qualitätsarbeit wird von Moskau..

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Usbekistans Rohstoffreichtum stützt die Nachfrage

Am Rande des eurasischen Wirtschaftsraums, dessen Zollunion sich von Weißrussland bis Kasachstan erstreckt, verzeichnet Usbe­kistan hohe Wachstumsraten. Als historisches Zentrum der Seidenstraße von China nach Europa lebt das Land heute vor allem von mineralischen Rohstoffen und Baumwolle, die nach Russland, Kasachstan und China geliefert werden. Die hohen Exporterlöse kommen als staatliche Unterstützung den privaten Haushalten..

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Nigeria: reich, aber voller Unwägbarkeiten

Die zweitgrößte Wirtschaft Afrikas steht auf einem robusten wirtschaftlichen Fundament. Die Liquiditätslage ist solide und das ­wirtschaftliche Potential enorm. Doch es besteht die Gefahr, dass sich die ethnischen und politischen Konflikte zuspitzen und das Land destabilisieren. Als sehr schwierig erweist sich die Eindämmung der Korruption, was jedoch erforderlich ist, damit das Land reformfähig wird und..

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Zollforum auf der Global Connect

Am 24. Juli 2012 führte die IHK-Exportakademie Baden-Württemberg ein Zollforum in Mannheim durch. Über 80 Teilnehmer konnten sich zu zollrechtlichen Fragen auf den neuesten Stand bringen. Wer diese Gelegenheit verpasst hat, kann dies nun am 14. und 15. November in Stuttgart nachholen. Dort bietet die IHK-Exportakademie im Rahmen der Global Connect zwei Fortbildungstage zu Zollthemen..

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APEC- Gipfel lässt Russland nach Osten schauen

Der „Ferne Osten“ der Russischen Föderation galt in der westlich orientierten Bevölkerungsmehrheit des Landes lange als rück­ständiges Hinterland ohne große Entwicklungsperspektive außerhalb der lukrativen Rohstoffförderung. Mit der stürmischen Wirtschaftsentwicklung in den asiatischen Nachbarländern gewinnen die Städte am Pazifik jedoch an Gewicht und Wirtschaftskraft. Als Tagungsort des Gipfeltreffens der Asiatisch-pazifischen Wirtschaftskooperation APEC stand Wladiwostok nun im..

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Finanzmanagement auf der Höhe der Zeit

Die deutsche Wirtschaft und insbesondere der Mittelstand haben die internationale Wirtschaftskrise hervorragend gemeistert. ­Führend in vielen Produktkategorien und hochgradig international, sind sie einer der primären „Lieferanten“ der Globalisierung. Die ausgewiesenen Stärken des Mittelstands liegen in der Markt-, Produkt- und Kundenorientierung. Eine weitere wichtige ­Stellschraube des Unternehmenserfolgs hält damit nicht immer Schritt – das Finanzmanagement.

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Risiken des Iran- Geschäfts für Banken nach US- Recht

Am 6. August 2012 wurde die New York Tochter der Standard Chartered Bank vom New York State Department of Financial Services (DFS) angeklagt, gegen das US-Iran-Embargo verstoßen zu haben. Vorher gab es schon ähnliche Anklagen von US-Behörden gegen europäische Banken wie ABN Amro, Lloyds TSB, Credit Suisse. In allen Fällen kam es zu umfassenden Strafzahlungen..

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Terrorismuslisten- Screening ist zulässig

Im Außenhandel tätige Unternehmen, die den Status eines zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (Authorized Economic Operator – AEO) erwerben und so in den Genuss zollrechtlicher Vereinfachungen kommen möchten, müssen nach Ansicht einiger Hauptzollämter ihre Mitarbeiter anhand der sog. Terrorismuslisten der EU überprüfen. Diese umstrittene Praxis hat der Bundesfinanzhof (BFH) nun bestätigt.

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