Indien und Pakistan in wirtschaftlichem Einklang

Der weltwirtschaftliche Boom, der vom Wirtschaftswunder Chinas ausging, lässt spürbar nach. Zwar sind die Zahlen noch immer stabil, doch scheint die Euphorie langsam, aber sicher abzuebben. Mit Indien und Pakistan gibt es jedoch zwei Nationen, die in die Fußstapfen der Volksrepublik treten wollen – Länder, die die Vergangenheit trennt, die jedoch die wirtschaftliche Entwicklung eint. Für deutsche Unternehmen bieten sich Chancen in Infrastrukturprojekten und beim Ausbau der Exportproduktion.

Artikel weiterlesen

Pakistan zeigt robustes Wachstum

Pakistans Wirtschaft befindet sich in guter Verfassung und ist seit 2016 im Aufwind. Nachdem das BIP im Wirtschaftsjahr 2017 (von Juli 2016 bis Juni 2017) um 5,3% gewachsen ist, den höchsten Wert in zehn Jahren, wird für das Wirtschaftsjahr 2018 ein ­weiteres Wachstum von 5,6% erwartet. Mehrere Faktoren tragen zu diesem positiven Ergebnis bei: höherer Privatkonsum, steigende Exportzahlen in einem nachhaltigen globalen Umfeld und die Stabilisierung von Rücküberweisungen aus dem Nahen Osten.

Artikel weiterlesen

Es muss nicht immer Mumbai sein

Indiens Megacitys sind teuer und infrastrukturell überfordert. Doch es gibt alternative Standorte für deutsche Mittelständler, die sich in Indien engagieren wollen. Zum Beispiel Surat, die achtgrößte Stadt des Landes, von der nur die wenigsten Unternehmer in Deutschland schon gehört haben dürften. Das Zentrum der Diamanten- und Textilindustrie gilt als sauber und effizient – nicht zuletzt dank einer gut organisierten und voll digitalisierten Stadtverwaltung.

Artikel weiterlesen

Gratwanderung in der Handelspolitik

Ein weiterer Monat der Spannung: US-Präsident Trump nimmt die EU bis zum 31. Mai von Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus. Und er fügt seinem handelspolitischen Feldzug ein neues Stilmittel hinzu: Mengenbegrenzungen sollen den Preiseffekt der Zollanhebungen ersetzen. Die EU hat zwar Gegenmaßnahmen vorbereitet, will aber eine Eskalation des Handelskonflikts vermeiden. Unterdessen zeichnet sich ab, dass sich die Handelspartner der USA stärker einander annähern.

Artikel weiterlesen

Brasilien steht vor einer neuen Wachstumsphase

Die Rezession ist überwunden, und die Konjunkturaussichten für das größte Land Südamerikas haben sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert. Die Bevölkerung blickt mit banger Erwartung auf die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Oktober, die auch eine neue wirtschaftspolitische Weichenstellung bringen dürften. Der Abschluss eines Handelsabkommens mit der EU könnte Bewegung in den bilateralen Warenaustausch bringen.

Artikel weiterlesen

Chinas „Belt and Road Initiative“ bietet Chancen

Mit der „Belt and Road Initiative“ (BRI) möchte China seit 2013 zahlreiche Länder Asiens, Afrikas und Europas auf dem Land- („Belt“) und Seeweg („Road“) enger verbinden. Das größte Industrie- und Infrastrukturprojekt seit dem Marshallplan soll Marktzugänge und Investitionsmöglichkeiten erleichtern sowie den Handel und die Kooperation zwischen den Ländern voranbringen. Auch deutschen Exporteuren bieten sich Chancen im Rahmen der damit verbundenen Projekte.

Artikel weiterlesen

Mit dem Akkreditiv auf der sicheren Seite

Exportmanager wissen: Wer Waren in andere Länder liefert, sollte sich gegen Risiken absichern. Viele unterschätzen dabei allerdings die Rolle des Finanzierungspartners. Er sorgt für das geeignete Finanzierungsinstrument und die Absicherung der Exportrisiken. In den meisten Fällen nutzen Exporteure das Akkreditiv – vor allem Richtung Asien. Dabei kann die Kompetenz der Bank für den Erfolg im Ausland entscheidend sein.

Artikel weiterlesen

EU-Handelsabkommen öffnen Exportmärkte

Mexiko und die EU haben im April eine Grundsatzvereinbarung über die Erweiterung des seit 2000 bestehenden Handels­abkommens getroffen. Die Gespräche mit Japan befinden sich auf der Zielgeraden. Weitere Beschlüsse könnten bald folgen. Welche EU-Industrien profitieren von den möglichen neuen Handelsbündnissen? Wie ist es um die Zahlungsmoral der potentiellen Exportpartner in Südamerika und Asien bestellt?

Artikel weiterlesen

Exporteure im Würgegriff von Strafzöllen

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat auch Auswirkungen auf die deutsche Industrie. So dürften die nicht mehr ­konkurrenzfähigen Angebotsmengen auf Märkte mit geringeren Zollsätzen wie den EU-Binnenmarkt umgeleitet werden. Zudem ­leiden die Produktionsstätten deutscher Unternehmen in den USA und China unter den höheren Zöllen. Schnelle Reaktionsmöglichkeiten hinsichtlich volatiler Zolltarife und automatisierte Verzollungsprozesse gewinnen an Bedeutung.

Artikel weiterlesen