Mittel- und Osteuropa bleibt anfällig

Die aufstrebenden Märkte Mittel- und Osteuropas sind besonders anfällig für den Konjunkturabschwung in der Euro-Zone, zumal sie von der Nachfrage und den Finanzierungsströmen der Euroländer abhängen. Trotz außenwirtschaftlicher Anpassung in den meisten Ländern haben – mit Ausnahme Polens – fast alle aufstrebenden Länder der Region hinsichtlich des BIP-Wachstums immer noch nicht das ­Vorkrisenniveau erreicht und..

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Russland mit höherem Marktpotential

Russland weist derzeit die höchsten Wachstumsraten in Osteuropa auf. Investitionen in Infrastruktur und Energiewirtschaft ­beflügeln den Absatz deutscher Anlagen-, Maschinen- und Elektrogerätehersteller. Der WTO-Beitritt gibt Politik und Wirtschaft neue Impulse und dürfte langfristig für ein wachsendes Marktpotential in Russland sorgen. Trotz des verbesserten Zahlungs­verhaltens russischer Geschäftspartner bleibt ein gutes Risikomanagement unabdingbar.

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Argentinien greift zu unorthodoxen Maßnahmen

Das Wirtschaftswachstum schwächt sich ab, und die Inflation erhält zunehmend Auftrieb. Hinzu kommt, dass der Leistungsbilanzüberschuss schwindet, was zu einem Rückgang der Devisenreserven führt. Dieser Trend wird durch die Kapitalflucht privater Ver­mögensbesitzer verstärkt. Da der argentinische Staat keinen Zugang zu internationalen Kapitalmärkten hat, führte die ­Regierung Handels- und Kapitalverkehrbeschränkungen ein. Nun wurde der führende Ölproduzent..

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Global Business & Markets auf der Hannover Messe

Mit dem Forum Global Business & Markets bietet die Hannover Messe eine zentrale Plattform für die Außenwirtschaft an. Ziel ist es, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen in Auslands­märkten zu informieren und sie bei der Anbahnung neuer Partnerschaften für konkrete Geschäftsprojekte zu unterstützen. ­Aussteller kamen in diesem Jahr unter anderem..

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Exportfinanzierung im Schatten von Basel III

Einschätzungen und Empfehlungen zur Exportfinanzierung in den kommenden Jahren standen im Mittelpunkt des Abschluss­panels des jüngsten Kongresses Länderrisiken von Coface Deutschland am 26. April 2012 in Mainz. Engpässe oder starke Kosten­steigerungen durch die Regelungen von Basel III sind nach Ansicht der meisten Diskussionsteilnehmer nicht zu erwarten. Der Trend geht jedoch hin zu stärkerer Spezialisierung und..

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Handelsfinanzierung in Währungen der BRICS

Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika haben während ihres Gipfeltreffens in Delhi im März 2012 vereinbart, künftig ­Handelsströme und finanzierungen auch in ihren jeweiligen nationalen Währungen abzuwickeln. Ihre Entwicklungs und Außenhandelsbanken haben dazu entsprechende Verträge abgeschlossen. Damit unterstreichen die BRICS-Staaten ihren Anspruch, eine größere Rolle im Welthandel zu spielen und ihre Währungen allmählich den „traditionellen“..

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Osteuropageschäfte absichern mit der EBRD

Viele osteuropäische Banken kämpfen heute noch mit den Folgen der globalen Finanzkrise von 2008/2009. Das Trade Facilitation Programme (TFP) der European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) bietet eine gute Alternative zur Absicherung von Auslandsgeschäften in Osteuropa. Sind die Grundanforderungen der EBRD erfüllt, verlaufen die Abwicklung und die Heraus­gabe der Garantie schnell und effizient, weiß die..

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ERP- Programm: langfristig niedrige Zinsen sichern

Das ERP-Exportfinanzierungsprogramm ist ein staatliches Förderprogramm, bei dem Hermes-gedeckte Bestellerkredite zur Absatzfinanzierung deutscher Exporte in den Genuss von langfristigen Festzinssätzen kommen. Wegen der historisch niedrigen Zinsen ist es für langfristige Geschäfte gerade jetzt interessant, sich mit staatlicher Förderung einen attraktiven Festzinssatz zu sichern. Über die Funktionsweise des ERP-Programms und Möglichkeiten auch für kleinere Exportgeschäfte berichtet..

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EU- Ursprungsrecht- ein neues Bürokratiemonster

Dass die WTO sich nicht auf ein weltweit einheitliches Ursprungsrecht einigen kann, sollen die europäischen Unternehmen nach dem Willen der EU-Kommission nun ausbaden. Sollte das neue von der EU-Kommission erarbeitete EU-Ursprungsrecht zur Anwendung kommen, droht den Exporteuren ein riesiger zusätzlicher bürokratischer Aufwand mit negativen Folgen für den Außenhandel. Unternehmen und Verbände versuchen das neue Bürokratiemonster..

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