Wiederwahl Putins verspricht Kontinuität

Nach dem Sieg Wladimir Putins wird mit innenpolitischer Kontinuität gerechnet. Bereits in seiner jüngsten Rede zur Lage der Nation versprach Präsident Putin die Verbesserung des Lebensstandards, die Modernisierung der Wirtschaft auf der Grundlage von „Big Data“, die Entwicklung kritischer Infrastrukturen sowie die Bewältigung des Bevölkerungsrückgangs. Gleichzeitig kündigte er jedoch keine großen Reformen an.

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Georgien – kleiner Standort mit Potential

Georgien bleibt ein Land im Wandel, das unbeirrt seinen Weg in Richtung marktwirtschaftlicher Strukturen geht. Das kleine Land im Kaukasus, das durch seine geostrategisch bedeutsame Lage zwischen Europa und Asien eine wichtige politische Rolle spielt, steht für den Aufbruch vieler Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Der Nachbar Russland wirft jedoch nach wie vor mächtige Schatten auf das Land.

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In Polen ist Zahlungsverzug der Normalzustand

Nur bei 0,7% der vom Kreditversicherer Coface Ende 2017 befragten Unternehmen in Polen gehen Zahlungen von Firmenkunden pünktlich ein. Trotz der insgesamt positiven wirtschaftlichen Situation im Land mit einem starken Wachstum von 4,6% im ver­gangenen Jahr gibt es weitere eher schlechte Nachrichten aus Polen. So stiegen die Insolvenzen und Sanierungsverfahren in den ersten drei Quartalen 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14% an. Mehr Insolvenzen gab es in fast allen Branchen.

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Latente Konkursgefahr in wichtigen Exportmärkten

Der globalen Konjunktur wird für 2018 erneut ein Hoch vorausgesagt. Für deutsche Exporteure ist die Gefahr von Forderungsausfällen damit aber nicht vom Tisch. Die Anzahl der gemeldeten Firmenpleiten ist in vielen Absatzmärkten trotz rückläufiger Quoten weiterhin hoch. Die Atradius-Risikoexperten haben dafür die Konkursentwicklung in 22 Ländern weltweit untersucht. In fast jeder zweiten Volkswirtschaft ist das Ausfallrisiko höher als vor der Finanzkrise.

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Exportkontrolle reagiert auf ungelöste Konflikte

Der Ton auf dem internationalen Parkett wird rauer, für exportierende Unternehmen signalisiert insbesondere die Politisierung des Handels eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen. In seiner Begrüßung zum 12. Exportkontrolltag am 22. März 2018 in Berlin konstatierte BAFA-Präsident Andreas Obersteller: „Die Unsicherheit in der Welt spiegelt sich in den Unternehmen wider.“ Die Exportkontrolle müsse neu justiert werden, wenn Konflikte sich nicht lösen ließen.

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Exportkontrolle erfordert Verständnis und Herzblut

Wer sich täglich mit Zoll und Exportkontrolle im Unternehmen beschäftigt, muss vor allem viel und verständlich erklären. Im Interview mit dem ExportManager erläutert Ramona Stuible-Huber, Gesamtverantwortliche Zoll und Exportkontrollbeauftragte, worauf es in ihrer Position ankommt und welche praktischen Schwierigkeiten sich bei der Umsetzung des Außenwirtschaftsrechts ergeben.

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Ass im Ärmel für die Schwellenmärkte

Die deutschen Exporteure sind in Höchstform: Im vergangenen Jahr erhöhte sich die deutsche Ausfuhr um weitere 6,2% auf 1.279 Mrd EUR. Damit setzte sich für die exportierenden Firmen die positive Entwicklung im Auslandsgeschäft fort und erreichte 2017 einen neuen Bestwert. Deutsche Mittelständler exportieren dabei auch immer mehr Waren in Schwellenländer. Erfolgreich sind oft solche Unternehmen, die ihren Abnehmern die Finanzierung einer Lieferung gleich mit anbieten.

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Wenn der Export an der Finanzierung hängt

In 80% bis 90% der internationalen Handelstransaktionen mit einem geschätzten Gesamtwert von über 10 Bill USD jährlich spielt die Exportfinanzierung eine Rolle. Die Welthandelsorganisation WTO bezeichnet sie deshalb als „Schmieröl für das Rad des Welthandels“. Neben dem Ermöglichen von Projekten in „schwierigen“ Märkten erfüllt die Exportfinanzierung dabei zunehmend die Rolle eines Vertriebstools für den Exporteur.

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Finanzierung gebündelter Exportgeschäfte

Insbesondere bei kleinvolumigen Exportgeschäften gibt es nur ein überschaubares Angebot für mittel- und langfristige (Hermes-)gedeckte Bestellerkredite. Immer mehr Finanzinstitute haben sich aus diesem Bereich zurückgezogen. Doch es gibt Lösungsmöglichkeiten, die auch mittelständischen Exporteuren offenstehen. Sie setzen auf eine engere Zusammenarbeit der Beteiligten.

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