Aussichtsreiche Exportmärkte 2018

Die Tschechische Republik, Indien und Vietnam sind die aussichtsreichsten Schwellenmärkte für deutsche Exporteure in diesem Jahr. Das geht aus der aktuellen Studie „Promising emerging markets for 2018“ des internationalen Kreditversicherers Atradius hervor. Die drei Länder sind die größten deutschen Außenhandelspartner unter den insgesamt neun identifizierten ­Chancenmärkten Costa Rica, Indien, Indonesien, Kolumbien, Marokko, Panama, Senegal, Tschechische Republik und Vietnam.

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Erstarkende Wirtschaft im Königreich Marokko

Marokko bietet ausländischen Unternehmen gute Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit: stabile politische Verhältnisse, eine günstige geographische Lage und relativ niedrige Löhne. Deutsche Unternehmen sollten den Austausch und die Zusammen­arbeit mit dem Königreich Marokko in den Bereichen Infrastruktur und erneuerbare Energien fortsetzen und verstärken. Das Land ist eines der Tore zu den Ländern südlich der Sahara.

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Tunesiens politisches Risiko nimmt zu

Zu Jahresbeginn 2018 brachen in Tunesien gewaltsame Proteste aus. Sie richteten sich gegen die Sparmaßnahmen der Regierung, die am 1. Januar in Kraft getreten waren und die Erhöhung der Benzinpreise sowie der Steuersätze auf verschiedene Waren und Dienstleistungen zur Folge hatten. Die Protestaktionen begannen in Tunis und weiteten sich auf über 20 Städte aus. Die Regierung verhaftete über 500 Beteiligte, reagierte aber auch mit einer Erhöhung der Sozialleistungen für die ärmsten Bevölkerungsgruppen.

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Türkische Wirtschaft wächst kräftig

Die türkische Wirtschaft legte in den ersten drei Quartalen 2017 ein deutliches Wachstum hin und übertraf die Erwartungen trotz vorheriger Schocks deutlich. Zum Wachstum trugen staatliche Maßnahmen, höhere Investitionen, steigende Exporte und die ­Erholung des privaten Verbrauchs bei. Die wesentlichen Schwachpunkte: Finanzierungsprobleme, zunehmende Abhängigkeit von globalen Finanzinvestoren, schwankende Wechselkurse und steigende Inflation.

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Praxisnahe Einblicke in das Russland-Geschäft

„Unternehmen können nicht nur in Ländern tätig sein, die politisch opportun sind.“ Der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens brachte auf den Punkt, was die deutsche Exportwirtschaft mit Blick auf die Rahmenbedingungen in wichtigen Absatzmärkten derzeit bewegt. Auf der Russland-Konferenz der IHK Düsseldorf standen am 11. Januar 2018 aber auch das neue Wachstum und die Energiepartnerschaft im Fokus.

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Finanzierungen für das Iran-Geschäft gesucht

Die politische Lage im Iran hat sich im Zuge der Proteste gegen die Regierung und der Sanktionsdrohungen des US-Präsidenten in den vergangenen Wochen verschlechtert. Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland sind davon derzeit noch nicht belastet. Die Exporte steigen das zweite Jahr in Folge, liegen jedoch noch weit unter dem Niveau vor den Sanktionen. Deutsche Exporteure leiden offenbar unter einem Mangel an Finanzierungsmöglichkeiten.

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Exportfinanzierung einfach erklärt

Liquidität ist der Schlüsselbegriff des aktualisierten Fachbuchs „Die Exportfinanzierung“ aus dem Bundesanzeiger Verlag. Der Wirtschaftsjurist Prof. Dr. Christoph Graf von Bernstorff gibt einen Überblick über die Methoden der Exportfinanzierung und verschiedene Finanzierungsarten. Ein ausführlicher Anhang bietet einschlägige Texte und Merkblätter zu Finanzierung und Absicherung.

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Exportkontrollen im Cyberspace

Die EU-Kommission hat am 28. September 2016 einen Vorschlag für eine Neufassung der Dual-Use-Verordnung veröffentlicht ­(Verordnungsvorschlag 2016/0295). Der VO-Entwurf zielt vor allem auf eine schärfere Kontrolle von Exporten von Überwachungssoftware und -technik sowie von technischen Unterstützungen und Dienstleistungen, die zur „internen Repression im Zielland“ genutzt werden können. Was bedeutet dies für Exporteure?

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Risikofaktor US-Dollar-Geschäfte

Die Finanzierung und Abwicklung von Liefergeschäften mit dem Iran ist trotz einer Lockerung der Sanktionen alles andere als ­einfach. Vor allem einen Bezug zu den USA – sei es zu Personen, Wertschöpfungen oder dem US-Dollar – sollte man vermeiden. Das US-Recht kann auch dadurch eröffnet werden, dass Geschäfte in US-Dollar fakturiert sind. Hierdurch werden US-Banken in das Geschäft involviert. Was bedeutet dies für das tägliche Exportgeschäft?

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