• Ole Jendis, Herausgeber, ExportManager
  • Gunther Schilling, Leitender Redakteur, ExportManager

Deutschlands Exportwirtschaft

Wachstumsmotor oder Achillesferse?

Der langgestreckte Aufschwung in Deutschland ist vorbei, die Zeichen stehen auf Abschwung. Gegenwind spüren vor allem die exportorientierten Industriebereiche, während sich die Binnenwirtshaft noch robust zeigt oder, wie die Bauwirtschaft, weiter boomt. Nicht nur konjunkturell, auch strukturell steht die Exportwirtschaft unter Druck und in der Kritik. Protektionismus und die Forderung nach einer Stärkung der Binnennachfrage sollen den deutschen Exportüberschuss abbauen. Dabei produzieren die deutschen Exportweltmeister nicht nur in Deutschland. Nur im Zusammenspiel der unterschiedlichen Standorte sind die Unternehmen erfolgreich. Internationale Zusammenarbeit und Globalisierung sind schließlich kein Nullsummenspiel.

  • Prof. Dr. Stefan Kooths, Leiter Prognosezentrum, Institut für Weltwirtschaft
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Exportweltmeister im Gespräch

Auf dem Weg zum globalen Kunden

Die weltwirtschaftliche Entwicklung hält auch 2019 einige Überraschungen parat. Einige Umbrüche in den Absatzmärkten sind aber schon absehbar. Die Anforderungen globaler Kunden an Produkte und Services steigen. Und die technologische Entwicklung stellt deutsche Traditionsunternehmen vor einige grundsätzliche Fragen. Automatisierung, Digitalisierung und die Abkehr vom Verbrennungsmotor sind nur einige davon. Welche Strategien auf dem Weg zum globalen Kunden versprechen langfristige Erfolge?

  • Prof. Dr. Stefan Kooths, Leiter Prognosezentrum, Institut für Weltwirtschaft
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  • Konstantin Ebert, Excutive Vice President Sales, TeamViewer GmbH
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  • Marcel Woiton, Senior Vice President Sales Europe Middle, Bosch Rexroth AG
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Effizienzsteigerung in der Akkreditiv-Abwicklung

Für das Risikomanagement im globalen Handel setzen nach wie vor viele Exporteure auf ein allseits bekanntes Instrument – das Akkreditiv. Neben den vielfältigen Vorteilen, die mit dem Einsatz dieses Instrumentes verbunden sind, gilt es jedoch auch, den damit einhergehenden Prozess in der Abwicklung effizient und tragfähig auszugestalten. In diesem Zusammenhang gilt es abzuwägen, inwieweit eine Abwicklung durch den Exporteur weitgehend eigenständig vorgenommen wird oder ob hierfür auf die Kooperation mit einem externen Partner zurückgegriffen werden soll. Im Rahmen dieses Workshops wird anhand eines realen Beispiels erörtert, welche Parameter im Rahmen der Entscheidung für das „Make or Buy“ zu berücksichtigen waren und wie diese Entscheidung aus heutiger Sicht mit Blick auf die angestrebte Zielerreichung bewertet wird.

  • Michaela Schell, Senior Manager Outbound Logistics der VDM Metals International GmbH
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  • Alexander Paetzold, Managing Director der Trade Technologies GmbH
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Weltweit erfolgreich mit einer eigenen Zollorganisation

Der Aufbau einer eigenen Zollorganisation kann die Effizienz der Expoortabwicklung entscheidend erhöhen. Am Beispiel von TUI und Procedes werden die Erfahrungen von Unternehmen unterschiedlicher Größe diskutiert.

  • Alexander Beilken, Geschäftsführer Gesellschafter, Procedes Chenel Beilken Digital Printing Werbegesellschaft mbH
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  • Martin Blume, Leiter logistische Prozesse, TUI AG
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  • Werner Pechmann, Geschäftsführer, Logiline Hannover GmbH
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Impuls mit anschließender Fragerunde

Jeden Tag ein Olympiasieg – nachhaltig zum Erfolg

Nur die letzten Minuten sind im Fernsehen zu sehen: Die wahren Siege vor großen olympischen Momenten liegen im Verborgenen. Monate- oder jahrelanges Training ist, auch abseits des Sports, nötig, um erfolgreich zu sein. Fest steht: Jeder Mensch kann täglich Leistungen bringen, die emotional wie ein Olympiasieg wirken. Die Teilnehmer werden auf die Reise mitgenommen, welche außergewöhnlichen und ganz alltäglichen Ereignisse im Leben als Sportler, Familienmensch und Unternehmer dazu führen können, die Erfolgsspur zu finden und nicht zu verlieren.

  • Dr. Michael Groß, mehrfacher Schwimmweltmeister und Unternehmer
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Neue Marktchancen in Lateinamerika

Der Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem Mercosur birgt neue Marktchancen in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Vor allem Brasilien bietet gute Absatzmöglichkeiten für deutsche Unternehmen. Der Workshop zeigt am Beispiel des Medizin-technikers BOWA, wie der Markteintritt und der Vertrieb gelingen können und welche Rahmen-bedingungen dabei beachtet werden müssen. Ein besonderes Augenmerk richten wir auf die Frage der Währungsrisiken. In den vergangenen Jahren haben die Währungen der Mercosur-Staa¬ten zum Euro teilweise deutlich abgewertet.

  • Mirko Rapp, Regional Head America, BOWA –electronic GmbH & Co. KG
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  • Uwe Erbs, Head of Treasury Solutions Sales Germany, Santander Consumer Bank AG
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Exportlogistik nach dem Brexit

Der Austritt Großbritanniens aus der EU stellt auch die Logistik vor große Herausforderun¬gen. Warenlieferungen über den Ärmelkanal müssen sorgfältig vorbereitet werden. Denn es kommen aufwendige Ausfuhrprozesse und Zollverfahren auf die Unternehmen zu. Effiziente Prozesse an allen Stellen der Lieferkette vom Produktionsstandort bis zum Kunden helfen bei deren Bewältigung. Dabei kommt es nicht nur auf digitale Lösungen an. Auch nachhaltige und ressourcenschonende Ansätze spielen eine zunehmend wichtigere Rolle.

  • Roland Klein, Repräsentant, Port of Rotterdam für Südwestdeutschland
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Trade Compliance Master Data – operative Trade Compliance ist digital!

Trade Compliance-relevante Stammdaten sind eine Voraussetzung für eine effiziente Trade Compliance Organisation. Denn es bestehen persönliche Haftungsrisiken im Außenhandel für Geschäftsführung und Trade Compliance Führungskräfte.

Themen des Workshops sind die Quellen und Inhalte einer effizienten Trade Compliance Organisation, die wichtige, aber überbewertete Arbeits- und Organisationsanweisung sowie Bedeutung, Steuerung, Definition, Kontrolle und Analyse von Trade Compliance-relevanten Stammdatenfeldern.

  • Dirk Hagemann, Inhaber, Hagemann Trade Compliance Consulting
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Wie Sie mit Handelsvertretern Auslandsmärkte erobern

Handelsvertreter können mittelständischen Unternehmen im Ausland Netzwerke für den Vertrieb erschließen. Sie kennen den lokalen Markt und sprechen dessen Sprache. Am Beispiel des Medizintechnikunternehmens CompWare Medical zeigt der Workshop die Möglichkeiten und die besonderen Herausforderungen des Ver¬triebs über Handelsvertreter in Auslandsmärkten.

  • Gerd Meyer-Philippi, , Geschäftsführender Gesellschafter, CompWare Medical GmbH
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Welthandel unter Druck – Zölle und Sanktionen

Das Abschlusspanel widmet sich den aktuellen Rahmenbedingungen für exportierende Unternehmen insbesondere hinsichtlich Embargos und Sanktionen, der Rolle der Banken dabei sowie der Handelspolitik mittels Zöllen und Handelshemmnissen. Wie entwickelt sich das Exportgeschäft z.B. in Richtung USA, China, Russland, Großbritannien, Türkei? Welche Hindernisse sind aktuell zu beachten? Wie wirken sich aktuelle Entwicklungen im Außenwirtschaftsrecht aus?

  • Dr. Kerstin Hahn, Vice President Foreign Trade, ZF Group
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  • Ingrun Retzlaff, Leiterin Export Control, VINCORION / JENOPTIC Advanced Systems GmbH
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  • Martin Vogt, Global Head Sanctions & Embargoes, Deutsche Bank AG
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Get-together im Ausstellungsbereich

(Änderungen vorbehalten)