Chinas „Belt and Road Initiative“ bietet Chancen

Mit der „Belt and Road Initiative“ (BRI) möchte China seit 2013 zahlreiche Länder Asiens, Afrikas und Europas auf dem Land- („Belt“) und Seeweg („Road“) enger verbinden. Das größte Industrie- und Infrastrukturprojekt seit dem Marshallplan soll Marktzugänge und Investitionsmöglichkeiten erleichtern sowie den Handel und die Kooperation zwischen den Ländern voranbringen. Auch deutschen Exporteuren bieten sich Chancen im Rahmen der damit verbundenen Projekte.

Artikel weiterlesen

Exporteure im Würgegriff von Strafzöllen

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat auch Auswirkungen auf die deutsche Industrie. So dürften die nicht mehr ­konkurrenzfähigen Angebotsmengen auf Märkte mit geringeren Zollsätzen wie den EU-Binnenmarkt umgeleitet werden. Zudem ­leiden die Produktionsstätten deutscher Unternehmen in den USA und China unter den höheren Zöllen. Schnelle Reaktionsmöglichkeiten hinsichtlich volatiler Zolltarife und automatisierte Verzollungsprozesse gewinnen an Bedeutung.

Artikel weiterlesen

Chinas Aufstieg bekommt Gegenwind

Chinas Entwicklungspfad wird immer schmaler und holpriger. Das Land hat wirtschaftlich in nur 40 Jahren schwindelnde Höhen erreicht. Aus Sicht der USA – und einiger anderer Länder – hat das Land dabei stark von den Investitionen ausländischer Unternehmen und Exporten in diese Länder profitiert. Inzwischen hat sich das exportgetriebene Wachstum erschöpft und China verfolgt nun eine stärker binnenorientierte Strategie. Dazu sollen die technologischen Fähigkeiten denen der Industrieländer angenähert werden. Das Programm „China 2025“ soll das Land in den kommenden Jahren zu einem Industrieland formen.

Artikel weiterlesen

China: Wachstumsstory mit Schönheitsfehlern

Die Volksrepublik China zählt unbestritten zu den wirtschaftlichen Schwergewichten weltweit. Gemessen in Kaufkraftparitäten, ist das Reich der Mitte im globalen Vergleich inzwischen sogar die größte Volkswirtschaft. Entsprechend hat das asiatische Land als Wirtschaftspartner deutscher Unternehmen eine große Bedeutung. Angesichts der gestiegenen Verschuldung, eines überhitzten Immobilienmarktes und hoher Überkapazitäten besteht jedoch durchaus Konsolidierungsbedarf für die wachstumsstarke Wirtschaft.

Artikel weiterlesen

„Mobile Commerce“ startet in China durch

Mit einer Bevölkerung von 1,4 Milliarden Einwohnern ist China der weltweit größte Einzelhandelsmarkt. Gerade moderne und mobile Gepflogenheiten haben sich dort etabliert. Der internetbasierte Warenhandel, E-Commerce, ist im Reich der Mitte sehr stark ausgeprägt. Nicht nur für chinesische Unternehmer entsteht auf diese Weise ein enormer Absatzmarkt. Wer von Deutschland aus Waren, vor allem Konsumgüter, nach China exportieren möchte, sollte die digitalen Zahlungswege in Betracht ziehen.

Artikel weiterlesen

China im Zeichen des Hundes: Schwächephase?

Die Volksrepublik verzeichnete 2017 den drittgrößten Überschuss in der Leistungsbilanz weltweit. Kein Wunder, wenn man dem chinesischen Horoskop glauben mag: 2017 war im chinesischen Kalender das Jahr des (prosperierenden) Hahns. Im Februar 2018 folgte mit dem Hund das nächste der zwölf Tierkreiszeichen. Der Vierbeiner steht aus astrologischer Sicht jedoch für trübe Aus­sichten. Deshalb haben unsere Risikoexperten die aktuellen wirtschaftlichen Aussichten mal genauer unter die Lupe genommen.

Artikel weiterlesen

Chinas Wachstum auf dem Prüfstand

Warnungen vor einer Kreditblase in China hat es in vergangenen Jahren häufiger gegeben. Immer wurde darauf verwiesen, dass die Regierung die „systemrelevanten“ Unternehmen schon retten werde. Diese implizite Staatsgarantie wurde nur in weniger Fällen nicht gewährt, in denen Unternehmen zur Warnung der übrigen Unternehmen vor weiterer Verschuldung in Konkurs gingen. Inzwischen betragen die Kredite an Unternehmen nach Angaben des IWF 165% der jährlichen Wirtschaftsleistung (BIP).

Artikel weiterlesen

China sucht nach der wirtschaftlichen Balance

In China findet gegenwärtig ein wirtschaftliches Rebalancing statt. Das Land kämpft mit externem Druck und begann deshalb, bestimmte Kapitalkontrollen zu verstärken und Zinssätze zu erhöhen. Dieser Druck auf die chinesische Wirtschaft wird aus ver­schiedenen Gründen noch eine Weile anhalten. Einige dieser Faktoren sind der starke US-Dollar und steigende Zinsen in den USA, die Schwächung des..

Artikel weiterlesen

Besseres Zahlungsverhalten in China

Die Zahlungserfahrungen chinesischer Unternehmen haben sich verbessert. Nur noch 68% der vom Kreditversicherer Coface befragten Unternehmen gaben an, 2016 Zahlungsverzögerungen erlebt zu haben. Im Vorjahr und im Fünfjahresdurchschnitt der Befragung waren es noch rund 80%. Von den über 1.000 Unternehmen, die sich an der jährlichen Untersuchung beteiligten, gaben zudem weniger Unternehmen an, dass sich die..

Artikel weiterlesen

China lockert Kapitalverkehrskontrollen

Erstmals seit Anfang 2016 hat China die Kapitalverkehrskontrollen wieder etwas entschärft. Für Unternehmen, die Geschäfte mit China machen, ist das ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die in den vergangenen Monaten immer wieder verschärften Kapitalverkehrskontrollen ­behinderten auch den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr im Warenhandel. Manch ein chinesischer Importeur hatte Probleme, seine Rechnungen zu bezahlen. Von Sabine..

Artikel weiterlesen

Verzollungsvorteile in Chinas Freihandelszonen

Industrie- und Handelsunternehmen können im Warenverkehr mit Freihandelszonen bei der Verzollung Geld sparen. Es gibt jedoch zahlreiche Stolperfallen: tarifäre und nichttarifäre Handelshemmnisse, eine schwerfällige Bürokratie, mangelnde Rechtssicherheit, geographische, kulturelle und regionale gesetzliche Unterschiede sowie die regional unterschiedlichen Interpretationen und Ausführungen von Zollvorschriften und Vorgaben. Von Arne Mielken, Senior Trade Specialist, Amber Road

Artikel weiterlesen

Kein „Marktwirtschaftsstatus“ für China?

Schon Mitte Dezember 2016 wird eine WTO-rechtliche Sonderregelung auslaufen, auf deren Grundlage China bislang die ­Behandlung als „Marktwirtschaft“ in EU-Antidumpingverfahren versagt wird. In letzter Minute sucht die EU nach einer Lösung, die sowohl den zukünftigen Schutz vor „Billigexporten“ sicherstellt als auch die guten Handelsbeziehungen mit China wahrt. Hierbei zeichnet sich eine umfassende Reform des Antidumpingrechts..

Artikel weiterlesen

Chinas Importnachfrage geht zurück

Deutsche Exporte bleiben stabil Gunther Schilling, 15.08.2016. Die Nachfrageverschiebung in China setzt sich fort. Nach dem Minus von 14,1% im Jahr 2015 sanken die Bezüge aus dem Ausland von Januar bis Juli 2016 um weitere 10,5%. Vor allem Industriegüter leiden darunter, dass Chinas Binnenwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt – sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite. Dazu tragen..

Artikel weiterlesen

China wächst auf Pump

Private Investoren halten sich zurück Gunther Schilling, 15.07.2016. Der chinesische Premier sieht das chinesische Wachstumstempo von 6,7% im ersten Halbjahr 2016 „stabil und im Einklang mit den Erwartungen“. Vor allem der Aufbau neuer Unternehmen in modernen Tätigkeitsfeldern (New Economy) sorgt für neue Wachstumsimpulse, sagte er laut Xinhua in einer Rede auf dem 11. Asia-Europe Meeting in Ulan Bator. Andere Beobachter verweisen..

Artikel weiterlesen

EU und China erkennen ihre AEO-Programme an

Seit 2004 arbeiten China und die EU in Zollangelegenheiten zusammen. Nun werden seit November 2015 die jeweiligen AEO-­Programme gegenseitig anerkannt. Nachdem bereits 2012 ein entsprechendes Abkommen mit den USA geschlossen wurde, wird der AEO-Status für Unternehmen auch international immer attraktiver. Wie weit die Anerkennung in der Praxis reichen wird, muss sich aber noch erweisen. Von..

Artikel weiterlesen