Archiv der Kategorie: Blog

AHK-Umfrage befürchtet politische Hürden

Leichte Abkühlung der Geschäftserwartungen

Gunther Schilling, 21.11.2017. Bei der Vorstellung der neuesten Befragung von rund 3.000 deutschen Unternehmen im Ausland berichtet DIHK-Präsident Eric Schweitzer von wachsenden Risiken. Insbesondere befürchtet etwa die Hälfte der Befragten „unnötige Bürokratie, Handelsbarrieren und protektionistische Maßnahmen“, die das Wachstum begrenzen.

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Niedergang der britischen Autoproduktion

Herstellern macht die Abhängigkeit vom Kontinent zu schaffen

Gunther Schilling, 20.11.2017. Ein harter Brexit würde sich entscheidend auf die Innovationsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der britischen Automobilindustrie auswirken, stellt der Kreditversicherer Coface in einer aktuellen Analyse der Branche fest. Erste negative Signale kommen von Investitionen, Produktion und Verkäufen.

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Gute Konjunktur für Exportmanager

Deutsche Wirtschaft wächst kräftig, Außenbeitrag positiv 

Gunther Schilling, 14.11.2017. Die deutschen Exporte ziehen erneut die deutsche Konjunktur. Auch die Investitionstätigkeit belebt sich. Dies berichtet das Statistische Bundesamt bei der Veröffentlichung der aktuellen Wachstumszahlen für das dritte Quartal: Das reale Bruttoinlandsprodukt lag danach 2,3% über dem Niveau des dritten Quartals 2016. Für die ersten neun Monate 2017 liegt das Plus bei 2,2%.

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Bremst Trump Auslandsinvestitionen?

Berichte über Einbruch ausländischer Direktinvestitionen überzeichnen

Gunther Schilling, 03.07.2017. Helle Aufregung in deutschen Wirtschaftsmedien: Die Wirtschaftswoche berichtet von einem Einbruch der ausländischen Direktinvestitionen in den USA. Spiegel online schließt daraus: Trump schreckt ausländische Investoren ab. Tatsächlich lagen die Kapitalzuflüsse im ersten Quartal 2017 mit 83,6 Mrd USD um 42,6% unter dem Wert des ersten Quartals 2016 – aber auch um 61,7% über dem Niveau des vierten Quartals 2016. Deutet sich ein negativer Trend an oder ist die Schwankung reiner Zufall?

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Exportplus steigt zum Jahresstart

Starke Zuwächse außerhalb der EU

Gunther Schilling, 05.04.2017. Die deutschen Exporte sind im Januar 2017 kräftig, um 11,8%, gestiegen. Mit einem Plus von 17,7% legte die Ausfuhr in die Drittländer außerhalb der EU weit überdurchschnittlich zu. Die USA, der größte deutsche Absatzmarkt, verzeichnete ein Plus von 19,7%. Zweistellig fielen auch die Zuwächse in den BRIC-Staaten aus: Brasilien +18,3%, China +21,5%, Indien +34,5%, Russland sogar +67,6%.

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Neue Märkte könnten Ausfälle in USA und Großbritannien ersetzen

Handel im „Rest der Welt“ nimmt zu, Bedeutung Eurasiens würde wachsen

Gunther Schilling, 24.01.2017. Der Ausstieg der USA aus der internationalen Arbeitsteilung deutet sich bereits an: Die amerikanische Einfuhr ging in den ersten elf Monaten 2016 um 3,2% zurück, die Ausfuhr sank um 4,1%. Mit dem angekündigten Ende der Nordatlantischen Freihandelszone NAFTA würde etwa ein Viertel des Warenhandels unter erheblichen Druck geraten. Mexiko und Kanada hätten mit bedrohlichen Exporteinbußen zu rechnen und würden ihrerseits weniger nachfragen. Der „Rest der Welt“ könnte sich im Zweifel andere Partner suchen.

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Exportzuwächse durch Trump und Brexit in Gefahr

HSBC rechnet im neuen „Trade Forecast“ mit hohen Einbußen

Gunther Schilling, 15.12.2016. Beim Blick auf die Exportentwicklung in den kommenden Jahren stellt sich die gänzlich neue Frage, ob deutsche Waren in den wichtigsten Absatzmärkten überhaupt noch willkommen sind. Ziehen die USA und Großbritannien die Zollmauern hoch? HSBC und Oxford Economics haben die Folgen für die deutsche Wirtschaft durchgerechnet.

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Protektionismus der USA würde Welthandel bedrohen

Deutscher Exporttag blickt auf Exportaussichten 2017

Gunther Schilling, 14.11.2016. Der Wahlsieg von Donald Trump beunruhigt die deutschen Exporteure. Im Wahlkampf hatte der künftige US-Präsident eine Verschärfung der Handelspolitik insbesondere gegenüber China und Mexiko angekündigt. Gabriel Felbermayr, Leiter der Außenwirtschaftsabteilung des ifo Zentrum für Außenwirtschaft und Impulsgeber des Deutschen Exporttages, kommt in einer ersten Einschätzung der angekündigten Maßnahmen zu einer deutlich negativen Wirkung für die Handelspartner, aber auch für die USA selbst.

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Impulse für Exportmanager

Weltmarktführer und Zukunftstrends auf dem 1. Deutschen Exporttag

Gunther Schilling, 28.10.2016. Tunnelbohrmaschinen, Fensterprofile und Roboteraugen aus Deutschland sorgen 2016 für Exporterfolge. Doch wie geht es weiter? Wer investiert 2017 in Infrastruktur, Gebäude und Automatisierung? Und wie führt die Nachfrage zum Exportgeschäft? Diskutieren Sie mit unseren Experten am 28. November 2016 in der IHK Frankfurt und finden Sie Ihr Erfolgsrezept!

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Exporteinbruch ausgeglichen

Zuwachs im August fast so hoch wie Rückgang im Juli

Gunther Schilling, 10.10.2016. Der starke Rückgang der deutschen Exporte im Juli 2016 war wohl nur ein Sommerloch. Im August zogen die Ausfuhren wieder um 9,8% an und glichen das Minus von 10% im Juli annähernd aus. Für die ersten acht Monate bleibt ein kleines Plus von 0,8%.

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Kommt die Globalisierung zum Stillstand?

Politische Unsicherheit bremst Zusammenarbeit

Gunther Schilling, 24.08.2016. Die Erschließung neuer Absatzmärkte in den Reformstaaten des ehemaligen Ostblocks und in China stand in den neunziger Jahren im Fokus einer neuen Wachstumsstrategie der Industrie. Dazu gehörte der Aufbau lokaler Produktionskapazitäten, die von niedrigen Lohnkosten und staatlichen Investitionsanreizen profitierten. Steht diese Entwicklung nun vor dem Ende?

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Chinas Importnachfrage geht zurück

Deutsche Exporte bleiben stabil

Gunther Schilling, 15.08.2016. Die Nachfrageverschiebung in China setzt sich fort. Nach dem Minus von 14,1% im Jahr 2015 sanken die Bezüge aus dem Ausland von Januar bis Juli 2016 um weitere 10,5%. Vor allem Industriegüter leiden darunter, dass Chinas Binnenwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt – sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite. Dazu tragen unter anderem Investitionen in Forschung und Entwicklung bei. Ihre stärkere Berücksichtigung schlug sich auch in einer Neuberechnung der Wirtschaftsleistung wieder. Danach lag das chinesische BIP 2015 um 1,3% über dem bisher ermittelten Wert.

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China wächst auf Pump

Private Investoren halten sich zurück

Gunther Schilling, 15.07.2016. Der chinesische Premier sieht das chinesische Wachstumstempo von 6,7% im ersten Halbjahr 2016 „stabil und im Einklang mit den Erwartungen“. Vor allem der Aufbau neuer Unternehmen in modernen Tätigkeitsfeldern (New Economy) sorgt für neue Wachstumsimpulse, sagte er laut Xinhua in einer Rede auf dem 11. Asia-Europe Meeting in Ulan Bator. Andere Beobachter verweisen auf die hohen staatlichen Investitionen und das starke Wachstum der Kredite, Die Regierung könnte angesichts zunehmender Kreditausfälle schon bald gezwungen sein, die Banken zu stützen.

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Iranische Fachkräfte als Türöffner

Initiative Iran-Horizonte vermittelt Hospitanten zum 24. Oktober 2016

Gunther Schilling, 13.07.2016. Der Schritt auf den iranischen Markt fällt mittelständischen Unternehmen oftmals schwer. Die Hürden sind auch nach der Aufhebung der Sanktionen nicht zu vernachlässigen. Doch das Interesse an dem lukrativen Markt ist groß. Ebenso sehen iranische Unternehmen in Deutschland einen attraktiven Partner. Was liegt näher, als sich zunächst ein Bild von iranischen Fachkräften zu machen, die zudem noch Deutsch sprechen und als junge Menschen die in Deutschland gemachten Erfahrungen nachhaltig in die iranische Wirtschaft und Gesellschaft einbringen?

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Exporteure warten auf Impulse

Exportzuwächse vor allem in EU außerhalb des Euro-Raums

Gunther Schilling, 08.07.2016. Die deutschen Exporte sind im Mai 2016 um 1,6% gestiegenen. Damit bleibt die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr auf dem Stand der ersten vier Monate. Allerdings ging der saisonbereinigte Wert gegenüber dem Vormonat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 1,8% zurück. Ein positives Signal: die Drittländer legten im Mai 2016 wieder leicht zu (+0,9%). Russland zeigte schon im April Erholungstendenzen, weitere Bodenbildungen dürfte es auch in anderen Schwellenländern gegeben haben. Doch die Dynamik kommt aus anderen Märkten: Die EU-Länder außerhalb des Euro-Raums – vor allem die östlichen EU-Länder, weniger Großbritannien – legten im Mai mit 3,1% doppelt so stark zu wie die Euroländer.

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