Archiv der Kategorie: Ausgabe 5/2011

Afrika- ein Premiumziel für private Investitionen?

Man verbindet Afrika nicht unbedingt gleich mit einem geeigneten, vielleicht sogar vielversprechenden Erdteil für Private Sector Investments bis hin zu Public Private Partnerships (PPPs). Eine falsche Sichtweise, wie Daten und Fakten internationaler und multilateraler Finanzinstitutionen belegen. Öffentlich-private Kooperationen im Infrastrukturbereich sind, vorausgesetzt sie werden angemessen strukturiert, durchaus „bankable“. Weiterlesen

Nordafrika/ Nahost: Neue Risiken im Fokus

Die politischen Ereignisse in Nordafrika sowie im Nahen und Mittleren Osten (NMO) wecken zwar Hoffnungen auf Demokratisierung und langfristig positive Effekte für die Geschäfte deutscher Unternehmen in der Region. Doch das Liefergeschäft wurde zunächst in einzelnen Ländern beeinträchtigt. Wir fragten die Exportkreditversicherer Atradius, Coface und Delcredere, wie sie die politischen Risiken einschätzen und wie sich diese auf das Zahlungsverhalten und die Kreditversicherungskosten auswirken. Weiterlesen

Ghana im Rohstoffaufschwung

Politische Stabilität, Exportmöglichkeiten und leistungsfähige Strukturen sind Eckpfeiler einer erfolgreichen Wirtschaftsentwicklung. Ghana hat die Voraussetzungen dafür durch einen friedlichen Machtwechsel und die Erschließung seiner Rohstoffvorkommen geschaffen. Nun muss das Land die Risiken einer zu stark auf Rohstoffe ausgerichteten Wirtschaft vermeiden: Abhängigkeit und politische Einflussnahme. Dann können die Erträge aus dem Rohstoffexport den wirtschaftlichen Aufschwung verstetigen. Weiterlesen

Messepremiere Südafrika: africa infrastructure 2012

Deutsche Unternehmen, die im Infrastruktursektor engagiert sind und ihre Fühler nach Afrika ausstrecken wollen, bekommen jetzt eine hervorragende Gelegenheit, den Markt zu erkunden und zu erschließen. Angesichts der großen Nachfrage und des viel­versprechenden Potentials des Infrastruktursektors in Südafrika und seinen Nachbarländern wagt die Deutsche Messe AG mit der africa infrastructure 2012 einen neuen Schritt im Ausland und lädt Unternehmen dazu ein, sie als Aussteller zu begleiten. Weiterlesen

Fast jede dritte Auslandsrechnung zu spät bezahlt

Auch Anfang 2011 sind die Auswirkungen der Wirtschaftskrise bei den Unternehmen in Europa immer noch spürbar. Der Anteil der überfälligen Rechnungen im Auslandsgeschäft liegt je nach Land zwischen 22 und 36%. Zu den neuesten Entwicklungen von Zahlungsverzug, Zahlungsausfall und Nutzung des Lieferantenkredits in neun Staaten Europas liegt das aktuelle Zahlungs-moralbarometer von Atradius vor. Wir fassen einige Ergebnisse, bezogen auf das Auslandsgeschäft, zusammen. Weiterlesen

Finanzieren mit panafrikanischen Banken

Die Finanzierung von Liefergeschäften und die Absicherung von Zahlungsrisiken erweist sich in vielen Ländern Afrikas mehr denn je als ausschlaggebend für das Zustandekommen von Projekten. Panafrikanische Banken wie die African Export-Import Bank, The Eastern and Southern Trade Development Bank und die Ecobank können in diesem Zusammenhang unterstützend ­eingebunden werden. Weiterlesen

Syndizierte Avalkredite am Beispiel der Strabag SE

Große Unternehmen wie der europäische Baukonzern Strabag haben es vorgemacht, jetzt wollen auch andere Unternehmen von diesem Trend profitieren. Neben dem „klassischen“ Finanzierungsprodukt des bilateralen Kredits können Unternehmen mittlerweile aus einem größeren Angebot an Finanzierungsmöglichkeiten schöpfen. Insbesondere syndizierte Avalkredite sind für eine Vielzahl von Unternehmen aus Branchen mit typischerweise hohem Bedarf an Avalkrediten von Interesse. Weiterlesen

Bedeutung von Firmenleistungen für den Export

Exportleiter wollen häufig wissen, was Listungen auf Frühwarnlisten bzw. auf US-Sanktionslisten bedeuten. Sie können dazu führen, dass jedes Geschäft mit diesen gelisteten Personen/Unternehmen rechtlich verboten ist. Das soll anhand praktischer ­Beispiele erläutert werden. Zusätzlich wird auf die Auswirkungen der aktuellsten Listung – nämlich die der Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIH) – im Iran-Embargo abgestellt und die Frage gestellt, ob diese Listung rechtmäßig ist. Weiterlesen