Archiv der Kategorie: Ausgabe 2/2011

Länderrisiken in der Euro- Zone

Die Industrieländer kehren nach der Finanzkrise nur zögerlich zur früheren Topbewertung ihrer Länderrisiken zurück. Ein Grund ist die dramatische Verschuldung einiger Euro-Staaten, aber auch der USA und Japans. François David, Präsident der Coface, sprach die Thematik auf der jüngsten Länderrisikokonferenz des Forderungsspezialisten in Paris offen an: „Die Euro-Zone hat demonstriert, dass es auch Schuldenkrisen in lokaler Währung geben kann.“ Weiterlesen

Insolvenzrisiken gehen langsam zurück

Die Wachstumsgeschwindigkeit der europäischen Volkswirtschaften fällt nach Ende der Finanzkrise deutlich unterschiedlich aus. Dies schlägt sich auch in der Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen nieder. Eine aktuelle Studie von Atradius prognostiziert sinkende Insolvenzzahlen für Deutschland, aber eine kräftige Zunahme in Griechenland. Insgesamt gehen die Unternehmens­insolvenzen 2011 jedoch leicht zurück. Weiterlesen

Zahlungsmoral verbessert sich

Die Zahlungsmoral der Unternehmen in Europa hat sich im Verlauf des Jahres 2010 gebessert, allerdings sind die Entwicklungen sehr unterschiedlich in den einzelnen Ländern. Eine im Februar 2011 veröffentlichte Studie von D&B fasst die jüngsten Ergebnisse ihrer Erhebungen zu den Zahlungserfahrungen in Deutschland und in Europa zusammen. Darüber hinaus weisen die Länderrisikoexperten auf die wesentlichen weltwirtschaftlichen Risiken hin, die Unternehmen 2011 im Auge behalten sollten. Weiterlesen

Nahost und Nordafrika im Fokus

Der politische Umsturz in den arabischen Ländern zeigt: Bei aller wirtschaftlichen und finanziellen Analyse bleiben die Menschen der entscheidende Faktor der gesellschaftlichen Entwicklung. Der Ölreichtum hat der Region nicht nur hohe Einkommen, sondern auch Ungleichheit und hohe Arbeitslosigkeit beschert. Der Erfolg der eingeleiteten politischen Transformation hängt davon ab, ob die Verteilung des Reichtums und die Berücksichtigung der Bürgerinteressen gelingt. Weiterlesen

Frankreich: Partnerland auf der HANNOVER MESSE

Zu den stärksten Ausstellernationen auf der HANNOVER MESSE gehört seit jeher Frankreich. Französische Unternehmen präsen­tieren in Hannover ihre Innovationen. 2011 ist Frankreich offizielles Partnerland der HANNOVER MESSE. Das könnte die Wirtschaftsbeziehungen weiter festigen. Seit Jahrzehnten sind Frankreich und Deutschland füreinander wichtige Wirtschaftspartner. Frankreich ist einer der größten Lieferanten und gleichzeitig eines der wichtigsten Abnehmerländer Deutschlands. Weiterlesen

Serververlagerung und Exportkontrolle

Informationen und technische Daten sind aus Sicht der Exportkontrolle oft noch sensibler als physische Werkstoffe, Komponenten und Produkte. Doch der Umgang mit Daten ist in Zeiten unübersehbarer Bestände und einfacher Übertragungsmöglichkeiten anfällig für eine ungewollte Verbreitung, die auch noch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Auch die Export­verantwortlichen sind hier zu großer Wachsamkeit aufgefordert. Weiterlesen

Handelsfinanzierung unter Basel III

Die Umsetzung von Basel III, dem neuen Regelwerk zur Stabilisierung des Finanzsektors, soll Mitte 2013 beginnen. Unterdessen macht sich im Unternehmenssektor die Befürchtung breit, dass die neuen Regeln negative Auswirkungen auf die Bereitstellung und die Kosten von Außenhandelsfinanzierungen haben könnten. Herbert Broens, Head of Export Department, Bayer AG, plädiert dafür, dass einzelne Basel-III-Regeln überarbeitet werden sollten, um die negativen Folgen abzuwenden. Weiterlesen

Auswirkungen von Bael III auf Trade Finance

Innerhalb des Basel-III-Regelwerks könnte insbesondere die Einführung einer Verschuldungsgrenze für Banken (Leverage Ratio) dafür sorgen, dass margenarme und mit wenig Risiko behaftete Außenhandelsinstrumente gegenüber anderen Bankprodukten benachteiligt würden. Lothar Meenen, Leiter Cash Management Corporates/Trade Finance Deutschland Süd, Deutsche Bank, erklärt, warum das so ist. Weiterlesen

US- Rüstungsgüterrecht ITAR erschwert Kooperation

Wenn europäische Rüstungshersteller bei internationalen Rüstungsprojekten mit US-Rüstungsherstellern kooperieren wollen, kann es sehr weitreichende Beschränkungen geben. Welche Konsequenzen nach US-Exportrecht hat es also, wenn ein europäischer Rüstungshersteller für die Kooperation einen Know-how-Transfer von einem US-Hersteller haben will? Oder welche Konsequenz nach US-Recht kann sich daraus ergeben, dass ein US-Amerikaner für die Entwicklung der deutschen Rüstungsgüter zuständig ist? Weiterlesen

Liefernnach Russland: Engpässe durch Importboom

Der Aufschwung in Russland geht mit einer regen Investitionstätigkeit und einer hohen Importnachfrage einher. Logistikunter­nehmen stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen, zumal sich Russland bei der Erteilung von Genehmigungen an Transportunternehmen aus Drittländern restriktiv verhält. Kleine Fortschritte gibt es bei der Umsetzung der Eurasischen Zollunion. Sven-Boris Brunner, ­Mitglied der Geschäftsleitung, Hellmann East Europe, erläutert die aktuellen Trends im Liefergeschäft mit Russland. Weiterlesen

Ausfuhrgenehmigungen beantragen mit ELANK-2

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat mit der Softwarelösung ELANK-2 eine Plattform entwickelt, die exportierenden Unternehmen das Beantragen von Ausfuhr­genehmigungen erleichtern soll. Die Integration des Genehmigungsverfahrens in den Gesamtprozess „Export“ mit Hilfe der IT bietet Unternehmen weitere Vorteile. Schließlich tragen auf allen Stufen Mitarbeiter eine Teilverantwortung für die rechtssichere Umsetzung des Exports. Weiterlesen