ExportManager

Ausgewählte Informationen für Exportverantwortliche

Der ExportManager richtet sich an die Exportverantwortlichen in mittelständischen Unternehmen. Bekannte und ausgewiesene Autoren aus den Bereichen Finanzierung, Forderungsmanagement, Export- und Zollrecht, Messe und Logistik, aber auch aus exportierenden Unternehmen berichten über alle mit dem Export zusammenhängenden Themen. Weitere Informationen »
Bitte beachten Sie auch die aktuellen Beiträge im neuen ExportManagerBlog. Hier berichtet die Redaktion zwischen den Ausgaben über aktuelle Themen rund um den Export. Auch einen Rückblick auf den 2. Deutschen Exporttags haben wir für Sie eingestellt.

Perfekte Rahmenbedingungen im US-Markt

„Made in Germany“ hat Konjunktur – gerade in den USA. Die deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten übertrafen 2016 mit 106,8 Mrd EUR erstmals wieder die Ausfuhren nach Frankreich (101,1 Mrd EUR), das 41 Jahre lang der wichtigste Abnehmer deutscher Güter und Dienstleistungen war. Selbst die Volksrepublik China kann da mit 76 Mrd EUR nicht annähernd mithalten. Ein Grund dafür sind die perfekten Rahmenbedingungen jenseits des Atlantiks.

Von Thomas Kienbaum, Head of Commerzbank Transaction Services International U.S.A., Commerzbank AG, und Thomas Praino, Advisor Trade Services, Commerzbank AG

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Dominikanische Republik: Eine neue Erfolgsgeschichte

Die Dominikanische Republik befindet sich in einer anhaltenden Phase politischer Stabilität und überdurchschnittlicher Wirtschaftsentwicklung. Hierzu tragen neben dem hohen Wachstum auch die niedrige Inflation sowie der Rückgang des Zahlungsbilanzdefizits bei, das sich auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren befindet. Die Tourismusbranche und Überweisungen aus dem Ausland generieren hohe Einnahmen, und das Land profitiert von relativ niedrigen Ölpreisen und stabilen Kapitalzuflüssen.

Von Christoph Witte, Country Manager, Credendo

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Unternehmen wappnen sich gegen Protektionismus

Aus Sicht vieler Exporteure befindet sich Nordamerika im Umbruch. Der amtierende Präsident Donald Trump will die Unternehmen in den USA gegen zu viel Konkurrenz aus dem Ausland schützen. Das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko bedarf aus seiner Sicht einer grundlegenden Reform, wenn es weiter bestehen soll. Viele Unternehmen sehen sich dadurch veranlasst, ihre Maßnahmen zum Schutz ihrer Liquidität zu intensivieren.

Von Dr. Thomas Langen, Senior Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa, Atradius Kreditversicherung

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Zahlungsmoral made in USA

Die Zahlungsmoral in den USA sorgt für Unmut unter exportorientierten Unternehmen in Deutschland: Um den eigenen Cashflow zu gewährleisten, sind US-Firmen dazu übergegangen, Rechnungen später zu bezahlen. Nach aktuellen Angaben der Atradius Kreditversicherung meldeten 96,2% der Befragten in den Vereinigten Staaten verspätete Zahlungen ihrer inländischen B2B-Kunden. 45,4% dieser Forderungen blieben bis zur gesetzten Frist unbezahlt.

Von Edward Vick, Geschäftsführer, EVS Translations GmbH

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Handelsabkommen mit USA bleibt auf der Agenda

Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten hat die transatlantischen Beziehungen nicht einfacher gemacht, räumte BDI-Präsident Dieter Kempf auf der diesjährigen Transatlantischen Jahreswirtschaftskonferenz in Frankfurt am Main ein. Zusammen mit der geschäftsführenden Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und dem Vorsitzenden der Atlantikbrücke Friedrich Merz gab er einen Einblick in die aktuellen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den USA aus deutscher Sicht.

Von Gunther Schilling, Leitender Redakteur ExportManager, FRANKFURT BUSINESS MEDIA

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Mexiko präsentiert sich als industrieller Partner

Innerhalb der NAFTA ist Mexiko bereits ein wichtiger Partner der deutschen Industrie. Insbesondere die Automobilhersteller, ihre Zulieferer und Ausrüster sind dort stark vertreten. Als Partnerland der Hannover Messe 2018 wird sich Mexiko der globalen Industrie mit neuen Technologiethemen, Investitionsmöglichkeiten, innovativen Wachstumsstrategien und ­Forschungsprojekten präsentieren, kündigt der Veranstalter Deutsche Messe AG gemeinsam mit der staatlichen Investitionsförderung Promexico an.

Von Gunther Schilling, Leitender Redakteur ExportManager, FRANKFURT BUSINESS MEDIA

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Ein Plädoyer für den Außenhandel

Die Blütezeit des Welthandels scheint erst einmal vorbei zu sein. Von der Entscheidung der USA, das transpazifische Handels­abkommen TPP aufzukündigen, bis hin zu den aktuellen Verhandlungen über die künftigen Beziehungen Großbritanniens zur EU – der Handel ist derzeit ein zentrales Thema, an dem sich die Geister scheiden. Doch die positiven Beispiele steigenden Wohlstands durch intensiveren Warenaustausch bleiben ein wichtiges Argument für freien Handel.

Von Alexander Mutter, Head of Global Trade & Receivable Finance, HSBC Deutschland

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Trade-Finance-Plattformen wollen Blockchain nutzen

Fast täglich kursieren neue Nachrichten aus der Blockchain-Welt. Die geplante Plattform „Digital Trade Chain“ will die Blockchain für Handelsfinanzierungen nutzen und firmiert künftig unter dem Markennamen „we.trade“. Acht Banken – Banco Santander, Deutsche Bank, HSBC, KBC, Natixis, Rabobank, Société Générale und Unicredit – wollen damit inländische und grenzüberschreitende Handelsfinanzierungen für europäische Unternehmen erleichtern.

Von Sabine Paulus, Redakteurin, Der Treasurer

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USA ändern Waren- bzw. Zolltarifnummern

Die Weltzollorganisation (WCO) hat per 1. Januar 2017 Änderungen des Harmonisierten Systems (HS) publiziert und für den 1. Januar 2018 weitere Änderungen angekündigt. Dies hat Auswirkungen auf den „Harmonized Tariff Schedule of the United States Annotated“ (HTSA) und eventuell auf die Preisbildung bei Exporten in die USA. Exportierende Unternehmen sollten sich auf diese Änderungen vorbereiten.

Von Arne Mielken, BA (Hons) MA MIEx (Grad) CCLS, Senior Trade Specialist, Content (European Union), Amber Road

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USA verschärfen Sanktionen durch CAATSA

Am 2. August 2017 unterzeichnete US-Präsident Donald Trump ein Gesetz zur Implementierung und Ausweitung von Sanktionen mit weitreichenden Folgen: den „Countering America’s Adversaries Act“ (CAATSA), der zuvor von Senat und Repräsentantenhaus mit überwältigenden Mehrheiten beschlossen worden war. Durch das Gesetz werden die Sanktionen der USA gegenüber dem Iran, Russland und Nordkorea verschärft, mit unterschiedlichen Auswirkungen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Änderungen.

Von Marian Niestedt, Rechtsanwalt und Partner, Graf von Westphalen, Maximilian Müller, Rechtsanwalt, Graf von Westphalen

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Fragen zum Erfüllungsverbot

EU-Personen und Unternehmen ist es verboten, Forderungen iranischer Unternehmen nachzukommen, wenn ein Vertrag oder Geschäft, z. B. eine Lieferung von Waren, aufgrund der Sanktionen nicht durchgeführt werden darf. Erfasst das Embargo-Erfüllungsverbot auch die freiwillige Rückzahlung der Anzahlung eines Vor-Embargo-Geschäftes? Was ändert sich an der ­Fragestellung, wenn es durch das Embargo zur Listung des Kunden kommt?

Von PD Dr. Harald Hohmann, Rechtsanwalt, Hohmann Rechtsanwälte

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