ExportManager

Ausgewählte Informationen für Exportverantwortliche

Der ExportManager richtet sich an die Exportverantwortlichen in mittelständischen Unternehmen. Bekannte und ausgewiesene Autoren aus den Bereichen Finanzierung, Forderungsmanagement, Export- und Zollrecht, Messe und Logistik, aber auch aus exportierenden Unternehmen berichten über alle mit dem Export zusammenhängenden Themen. Weitere Informationen »
Bitte beachten Sie auch die aktuellen Beiträge im neuen ExportManagerBlog. Hier berichtet die Redaktion zwischen den Ausgaben über aktuelle Themen rund um den Export. Auch eine Vorschau auf den 3. Deutschen Exporttag haben wir für Sie eingestellt.

Wiederwahl Putins verspricht Kontinuität

Nach dem Sieg Wladimir Putins wird mit innenpolitischer Kontinuität gerechnet. Bereits in seiner jüngsten Rede zur Lage der Nation versprach Präsident Putin die Verbesserung des Lebensstandards, die Modernisierung der Wirtschaft auf der Grundlage von „Big Data“, die Entwicklung kritischer Infrastrukturen sowie die Bewältigung des Bevölkerungsrückgangs. Gleichzeitig kündigte er jedoch keine großen Reformen an.

Christoph Witte, Country Manager, Credendo

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Georgien – kleiner Standort mit Potential

Georgien bleibt ein Land im Wandel, das unbeirrt seinen Weg in Richtung marktwirtschaftlicher Strukturen geht. Das kleine Land im Kaukasus, das durch seine geostrategisch bedeutsame Lage zwischen Europa und Asien eine wichtige politische Rolle spielt, steht für den Aufbruch vieler Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Der Nachbar Russland wirft jedoch nach wie vor mächtige Schatten auf das Land.

Guido Zakrzewski, Diplom-Geograph

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In Polen ist Zahlungsverzug der Normalzustand

Nur bei 0,7% der vom Kreditversicherer Coface Ende 2017 befragten Unternehmen in Polen gehen Zahlungen von Firmenkunden pünktlich ein. Trotz der insgesamt positiven wirtschaftlichen Situation im Land mit einem starken Wachstum von 4,6% im ver­gangenen Jahr gibt es weitere eher schlechte Nachrichten aus Polen. So stiegen die Insolvenzen und Sanierungsverfahren in den ersten drei Quartalen 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14% an. Mehr Insolvenzen gab es in fast allen Branchen.

Erich Hieronimus, Pressesprecher NER, Coface

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Latente Konkursgefahr in wichtigen Exportmärkten

Der globalen Konjunktur wird für 2018 erneut ein Hoch vorausgesagt. Für deutsche Exporteure ist die Gefahr von Forderungsausfällen damit aber nicht vom Tisch. Die Anzahl der gemeldeten Firmenpleiten ist in vielen Absatzmärkten trotz rückläufiger Quoten weiterhin hoch. Die Atradius-Risikoexperten haben dafür die Konkursentwicklung in 22 Ländern weltweit untersucht. In fast jeder zweiten Volkswirtschaft ist das Ausfallrisiko höher als vor der Finanzkrise.

Dr. Thomas Langen, Senior Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa, Atradius Kreditversicherung

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Exportkontrolle reagiert auf ungelöste Konflikte

Der Ton auf dem internationalen Parkett wird rauer, für exportierende Unternehmen signalisiert insbesondere die Politisierung des Handels eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen. In seiner Begrüßung zum 12. Exportkontrolltag am 22. März 2018 in Berlin konstatierte BAFA-Präsident Andreas Obersteller: „Die Unsicherheit in der Welt spiegelt sich in den Unternehmen wider.“ Die Exportkontrolle müsse neu justiert werden, wenn Konflikte sich nicht lösen ließen.

Gunther Schilling, Leitender Redakteur ExportManager, FRANKFURT BUSINESS MEDIA

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Exportkontrolle erfordert Verständnis und Herzblut

Wer sich täglich mit Zoll und Exportkontrolle im Unternehmen beschäftigt, muss vor allem viel und verständlich erklären. Im Interview mit dem ExportManager erläutert Ramona Stuible-Huber, Gesamtverantwortliche Zoll und Exportkontrollbeauftragte, worauf es in ihrer Position ankommt und welche praktischen Schwierigkeiten sich bei der Umsetzung des Außenwirtschaftsrechts ergeben.

Ramona Stuible-Huber, Gesamtverantwortliche Zoll und Exportkontrollbeauftragte

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Ass im Ärmel für die Schwellenmärkte

Die deutschen Exporteure sind in Höchstform: Im vergangenen Jahr erhöhte sich die deutsche Ausfuhr um weitere 6,2% auf 1.279 Mrd EUR. Damit setzte sich für die exportierenden Firmen die positive Entwicklung im Auslandsgeschäft fort und erreichte 2017 einen neuen Bestwert. Deutsche Mittelständler exportieren dabei auch immer mehr Waren in Schwellenländer. Erfolgreich sind oft solche Unternehmen, die ihren Abnehmern die Finanzierung einer Lieferung gleich mit anbieten.

Thilo Matthes, Senior Export Finance Manager, LBBW

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Wenn der Export an der Finanzierung hängt

In 80% bis 90% der internationalen Handelstransaktionen mit einem geschätzten Gesamtwert von über 10 Bill USD jährlich spielt die Exportfinanzierung eine Rolle. Die Welthandelsorganisation WTO bezeichnet sie deshalb als „Schmieröl für das Rad des Welthandels“. Neben dem Ermöglichen von Projekten in „schwierigen“ Märkten erfüllt die Exportfinanzierung dabei zunehmend die Rolle eines Vertriebstools für den Exporteur.

Dominik Zimmer, Vice President Trade & Export Finance, BayernLB

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Finanzierung gebündelter Exportgeschäfte

Insbesondere bei kleinvolumigen Exportgeschäften gibt es nur ein überschaubares Angebot für mittel- und langfristige (Hermes-)gedeckte Bestellerkredite. Immer mehr Finanzinstitute haben sich aus diesem Bereich zurückgezogen. Doch es gibt Lösungsmöglichkeiten, die auch mittelständischen Exporteuren offenstehen. Sie setzen auf eine engere Zusammenarbeit der Beteiligten.

Michael Waitz, Director, ECA-Deckungen und Fördermittel, KfW IPEX-Bank

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Die neue Welt im Correspondent Banking

In den vergangenen Jahren gab es erhebliche Bewegungen im internationalen Geflecht der Korrespondenzbanken, das allgemein als „Correspondent Banking“ bezeichnet wird. Ein gutes und sicheres Netzwerk an Korrespondenzbanken ist die wesentliche Grundlage für die finanzielle Begleitung des Außenhandels. Dafür sind vertrauensvolle Beziehungen, eine fundierte Risikoeinschätzung und effiziente Abwicklungsstrukturen hilfreich.

Florian Witt, International Banking, ODDO BHF Aktiengesellschaft

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Stumpfe EU-Sanktionen gegen Russland

Das russische Bruttosozialprodukt wächst trotz internationaler Embargos. Im vergangenen Jahr nahm die Wirtschaftsleistung nach zwei Rezessionsjahren erstmals wieder zu. Auch der deutsch-russische Handel hat 2017 an Dynamik gewonnen. Die deutschen Exporte nach Russland erhöhten sich um 20,2%. Doch die deutschen Unternehmen sollten auf Rechtskonformität ihrer Lieferungen achten. Sanktionsverstöße können teuer werden.

Arne Mielken, BA (Hons) MA MIEx (Grad), Senior Trade Specialist, Content (European Union), Amber Road

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Exportkontrolle in die Vertriebsabteilung!

In der exportkontrollrechtlichen Literatur und in den einschlägigen behördlichen Merkblättern ist häufig zu lesen, dass die Exportkontrolle besser nicht im Vertrieb angesiedelt werden solle. Bei genauerer Betrachtung überrascht dieser (apodiktische) Ratschlag. Es kann gute Gründe geben, die Exportkontrolle gerade im Vertrieb zu implementieren. Diese Entscheidung sollte in einem ergebnisoffenen Verfahren getroffen werden, das sich eng an den praktischen und organisatorischen Gegebenheiten orientiert.

Dirk Hagemann, Trade Compliance Consultant und Rechtsanwalt, Hagemann Trade Compliance Consulting 

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„Strafzölle“ und das WTO-Recht

Mit der Ankündigung, „Strafzölle“ gegen seine Handelspartner zu verhängen, hat US-Präsident Donald Trump eine handels­politische Debatte ausgelöst. Diese geht jedoch häufig an dem dafür bestehenden rechtlichen Rahmen vorbei. Unabhängig davon, dass Staaten entgegen den rechtlichen Voraussetzungen in der Praxis (Straf-)Zölle einführen mögen, gibt es im Recht der WTO klare Regeln dafür, unter welchen Voraussetzungen Staaten Zölle einführen bzw. Zollsätze anheben dürfen.

Marian Niestedt, Rechtsanwalt und Partner, GvW Graf von Westphalen

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Rüstungskooperation unter den ITAR

Die US-amerikanischen International Traffic in Arms Regulations (ITAR) gehören zu den schwierigsten Regelungen für Rüstungsgüter. In dem folgenden Beitrag geht es um zwei Fragen: Wann müssen deutsche Hersteller von Rüstungsgütern die ITAR (vor allem bei Kooperationen mit US-Unternehmen) beachten? Und wann müssen sie diese beachten, wenn sie US-Amerikaner als Produktentwickler beschäftigen?

PD Dr. Harald Hohmann, Rechtsanwalt, Hohmann Rechtsanwälte

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