Ausgabe 4/2012

Veröffentlichung: 9. Mai 2012

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Themen u.a.:

Mittel- und Osteuropa bleibt anfällig
Die aufstrebenden Märkte Mittel- und Osteuropas sind besonders anfällig für den Konjunkturabschwung in der Euro-Zone. Trotz außenwirtschaftlicher Anpassung in den meisten Ländern sind sie gegen eine neue Welle externer Schocks nicht gut gewappnet.

Russland mit höherem Marktpotential
Russland weist derzeit die höchsten Wachstumsraten in Osteuropa auf. Investitionen in Infrastruktur und Energiewirtschaft beflügeln den Absatz deutscher Hersteller. Der WTO-Beitritt gibt neue Impulse und dürfte langfristig für ein wachsendes Marktpotential in Russland sorgen.

Exportfinanzierung im Schatten von Basel III
Engpässe oder starke Kostensteigerungen durch die Regelungen von Basel III sind nach Ansicht der Banken zwar nicht zu erwarten. Der Trend geht jedoch hin zu stärkerer Spezialisierung und Kooperation, die Hausbankbeziehung wird dagegen an Bedeutung verlieren. Ein weiterer Bericht zum Panel Basel III wurde auf coface-medien.de veröffentlicht.

Handelsfinanzierung in Währungen der BRICS
Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika haben während ihres Gipfeltreffens in Delhi im März 2012 vereinbart, künftig ihren Handel auch in ihren jeweiligen nationalen Währungen zu finanzieren.

Osteuropageschäfte absichern mit der EBRD
Viele osteuropäische Banken kämpfen heute noch mit den Folgen der globalen Finanzkrise von 2008/2009. Das Trade Facilitation Programme (TFP) der European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) bietet eine gute Alternative zur Absicherung von Auslandsgeschäften in Osteuropa.

ERP-Programm: langfristig niedrige Zinsen sichern
Das ERP-Exportfinanzierungsprogramm ist ein staatliches Förderprogramm, bei dem Hermes-gedeckte Bestellerkredite zur Absatzfinanzierung deutscher Exporte in den Genuss von langfristigen Festzinssätzen kommen.

EU-Ursprungsrecht – ein neues Bürokratiemonster
Dass die WTO sich nicht auf ein weltweit einheitliches Ursprungsrecht einigen kann, sollen die europäischen Unternehmen nach dem Willen der EU-Kommission nun ausbaden. Sollte das neue von der EU-Kommission erarbeitete EU-Ursprungsrecht zur Anwendung kommen, droht den Exporteuren ein riesiger zusätzlicher bürokratischer Aufwand mit negativen Folgen für den Außenhandel.

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